Aktuelle Informationen
2026
Wunschgespräche und Bodenordnung Pfeifholz - West
Im Februar wurden die Waldeigentümer zwischen B 101 und der Bahnlinie (Wald Pfeifholz -West) zu den Wunschgesprächen über eine neue Waldeinteilung eingeladen. Neben der Zusammenlegung des zergliedert liegenden Grundbesitzes sind auch die bodenordnerische Sicherung des Trinkwasserschutzgebietes und die Unterstützung von Maßnahmen zum Waldbrandschutz Ziel der Neuordnung.
2025
Baumaßnahmen gehen weiter
Mit dem Ersatzneubau der „Brücke über die Große Röder an der Feuerwehr“ soll ab Ende September das dritte Brückenbauwerk der Teilnehmergemeinschaft realisiert werden. Der angestrebte Baustart ist der 29.09.2025. Der Brückenneubau wird sich bis zum Frühsommer 2026 errstrecken und erfolgt durch die Firma MONTRA GmbH aus Mühlberg.
Bereits im Februar erfolgte die Fällung der mittlerweile windbrüchigen Pappeln entlang des Akazienweges durch die Firma Naturnahe Waldwirtschaft Alexander Decker. Um den markanten Windschutzstreifen als solchen wieder auszubilden, erfolgten im Herbst 2025 Ergänzungspflanzungen in die vorhandene Hecke mit Eichen, Linden und Ulmen.
2024
Baumaßnahmen gehen weiter
Im Juni wurde der Ersatzneubau der Teichgrabenbrücke fertiggestellt. Die Baukosten betrugen ca 300 T€. Derzeit laufen die Planungen für das nächste Brückenbauwerk, die Röderbrücke an der Feuerwehr in der Ortslage Frauenhain.
Einhebung der 2. Rate der Flurbereinigungsbeiträge
Seit 2020 hat die Teilnehmergemeinschaft 8 Wege ausgebaut, 1 Brücke neu errichtet und 3 Windschutzhecken gepflanzt sowie einen Grabenauslauf erneuert. Mit der sich noch im Bau befindlichen Teichgrabenbrücke betragen die Gesamtherstellungskosten bisher 2,6 Mio€. Insgesamt werden nach Fertigstellung aller gemeinschaftlichen Anlagen ca. 5 Mio€ in die Neugestaltung des Flurberei-nigungsgebietes Frauenhain investiert. Finanziert werden diese Maßnahmen durch die Teilnehmer-gemeinschaft. Diese erhält dafür Zuwendungen in Höhe von 85 % der Ausführungskosten von der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen. Der verbleibendende Eigenleistungsanteil von 15 % für die Herstellung dieser Maßnahmen muss durch finanzielle Beiträge der Teilnehmer abgedeckt werden. Um die künftigen Maßnahmen finanziell abzusichern war es erforderlich im Jahr 2024 die zweite und letzte Beitragsrate in Höhe von 50 € pro Hektar beteiligter Beitragsfläche zu erheben.
2023
Baumaßnahmen gehen weiter
Im Sommer dieses Jahres waren die Röderbrücke am Teichweg mit einer Bausumme von 606 T€ und der Schäferbergweg mit Herstellungskosten von 94 T€ als Maßnahmen der Teilnehmergemeinschaft fertiggestellt worden. Im zweiten Halbjahr wurde dann der Merzdorfer Weg durch die Firma Höptner auf den ersten 240 m als 4 m breiter Asphaltweg und im weiteren Verlauf als Pflasterspurweg neu ausgebaut. Ab Mitte September konnte der Weg entsprechend seines Ver-wendungszweckes als landwirtschaftlicher Weg sowie für die Freizeitnutzung als Rad- und Wan-derweg genutzt werden. Die Herstellungskosten für den Merzdorfer Weg betrugen 248 T€.
Zur Gestaltung des Landschaftsbildes und zum Schutz der Landwirtschaftsflächen vor Winderosion wurde im Oktober/November durch die Firma Kohout aus Prietitz die Feldhecke am Feldscheunenweg gepflanzt. Im Anschluss an die Pflanzung ist eine dreijährige Pflege Bestandteil der Maßnahme. Nach Abschluss der Pflege wird die Feldhecke dann zur weiteren Unterhaltung an die Ge-meinde übergeben. Die Gesamtkosten für die Windschutzhecke am Feldscheunenweg werden voraussichtlich ca. 50 T€ betragen.
Im Oktober begann der Ersatzneubau der Teichgrabenbrücke durch die Firma MeliBau Herzberg.
Änderung des Verfahrensgebietes
Mit Änderungsbeschluss der oberen Flurbereinigungsbehörde erfolgten die Gebietserweiterungen des Waldbereiches Pfeifholz zwischen B 101 und Bahnstrecke sowie der „Kittelwiese“ zwischen Ochsenbusch, Ochsenholz und der Gemarkungsgrenze zu Görzig.
2022
Baumaßnahmen gehen weiter
Im Oktober 2022 wurde durch die Firma eurovia, Radeberg mit dem Ersatzneubau der „Brücke über die Große Röder“ begonnen. Auch der Ausbau des Schäferbergweg durch die .Firma GeWa–Bau George, Merzdorf begann. Der Feldscheunenweg durch die STRABAG Meißen konnte Ende des Jahres abgeschlossen werden.
Einhebung der 1. Rate der Flurbereinigungsbeiträge
In der Aufklärungsversammlung am 15.09.2010 wurden die Teilnehmer mit einem zu zahlenden Maximalbeitrag von 100 € pro Hektar aufgeklärt. Diese im Vergleich zu anderen Flurbereinigungsverfahren geringe Belastung ist nur möglich, weil sich die Gemeinde verpflichtete zusätzliche Sonderzahlungen zu leisten und auch bereits Teilbeträge eingezahlt hat. Ebenso wurde mit dem Agrarunternehmen eine Sonderzahlungsvereinbarung geschlossen. Um die Belastung der Teilnehmer zu senken, beschloss der Vorstand den Beitrag in zwei Raten zu je 50 €/ha beteiligter Fläche zu erheben.
2021
Baumaßnahmen gehen weiter
Auch in diesem Jahr baute die Teilnehmergemeinschaft mehrere Wege aus. So begann bereits im Juni der Ausbau des „Akazienweg Teil 2“ von der Ortslage Frauenhain, Nähe Friedhof in Richtung Agrarunternehmen und von dort nördlich in Richtung Gröditz bis zur Landesgrenze zu Brandenburg. Der Anschluss an die übergeordnete Kreisstraße K 6205 (Brandenburg) bzw. K 8580 ist durch das in Brandenburg gelegene Reststück des Wirtschaftsweges gegeben. Der Weg wurde auf einer Länge von ca. 2.650 m als 4 m breiter Betonpflasterspurweg ausgebaut, um den Anforderungen an die tatsächliche Nutzung durch die moderne Landtechnik mit Spurweiten von tlw. über 3 m sowie den hohen Beanspruchungen des Weges gerecht zu werden und einen Begegnungsverkehr durch Radfahrer und Wanderer zu ermöglichen. Baubetrieb ist hier die Firma Höptner aus Liebschützberg.
Die Arbeiten zur Erneuerung des „Weges am alten Teich“ (ca. 500 m) abgehend vom „Teichweg“ in Richtung Raden durch die Firma STRABAG aus Meißen wurde planmäßig von September bis De-zember mit dem Wegebau und der Räumung des Grabens fertiggestellt. Ebenfalls durch die Firma STRABAG aus Meißen erfolgte der Ausbau des „Pfeifwinkelweges“ (ca. 1.000 m) zwischen „Merzdorfer Weg“ und „Kirchweg“. Beide Wege wurden als 3 m breite Betonpflasterspurwege hergestellt.
Besitzeinweisung der Waldflächen an der Ortslage
Nach kleinen Änderungen aufgrund von Rückmeldungen der Teilnehmer traf der Neueinteilungsentwurf auf die Zustimmung der Waldeigentümer . Im Juni 2021 wurden die künftigen Flurstücke durch Grenzsteine sichtbar gemacht. Mit einer vorläufigen Anordnung wurden die Waldeigentümer rechtssicher in den Besitz und die Nutzung ihrer künftigen Flurstücke eingewiesen. Der Eigentumsübergang und die Grundbuchberichtigung finden aber erst mit der Ausführungsanordnung des Flurbereinigungsplanes in einigen Jahren statt.
2020
Beginn der Bodenordnung Waldflächen an der Ortslage
Einen Vorgeschmack auf die künftige Bodenordnung bekamen die Teilnehmer, die Waldeigentum um die Ortslage Frauenhain besitzen. Ziel ist es, dass nach dem durch den Borkenkäferbefall bedingten Holzeinschlag die Wiederaufforstung auf neugeordneten zusammengelegten und dadurch besser bewirtschaftbaren Flächen erfolgen kann. Dazu wurden alle Waldeigentümer über ihre Wünsche zur Zusammenlegung und der örtlichen Lage ihrer neuen Flurstücke befragt. Als Ergebnis entstand ein Neuordnungsentwurf.
Erste Baumaßnahmen abgeschlossen
Von Juni bis Oktober erfolgte der grundhafte Ausbau des „Kirchweges“ von der Ortslage bis zur Fußgängerbrücke über die Bahnlinie als Asphaltweg. Ebenfalls mit einer Asphaltdecke wurde der „Akazienweg Teil 1“ befestigt. Der Anbau von Parkflächen dient der Lenkung des ruhenden Verkehrs und somit der ungehinderten Nutzung des Weges durch die Landwirtschaft. Beide Baumaßnahmen wurden von der Firma Höptner aus Liebschützberg hergestellt. Mit der Erneuerung der "Alten Benjeshecke" wurde die funktion der als Windschutzhecke wieder hergestellt. Die vorhandenen Lücken wurden durch verschiedene einheimische Bäume und Sträucher durch die Firma LAKUWA ergänzt.
2019
Wege- und Gewässerplan
Der Wege und Gewässerplan wurde am 18.12.2019 genehmigt. Damit hat die Teilnehmergemeinschaft das Baurecht für die im Plan enthaltenen gemeinschaftlichen Anlagen. Entsprechend der verfügbaren Gelder erfolgt in den nächsten Jahren der Ausbau der Wege und Brücken sowie die Pflanzungen von Bäumen und Hecken.
Hier können Sie sich eine Übersicht des Flurbereinigungsgebietes mit Luftbild und diie Karte des Wege- und Gewässerplanes ansehen.
Was bisher geschah...
Der Vorstand hat seine Tätigkeit aufgenommen und befasst sich derzeit mit den Abstimmungen zum Ausbau und der strukturellen Entwicklung im Verfahrensgebiet. Der Entwurf des Wege- und Gewässerplanes (Plan nach § 41 FlurbG) soll in einer Teilnehmerversammlung vorgestellt und diskutiert werden, wobei eigene Ideen der Teilnehmer ausdrücklich erwünscht sind.
In diesem Jahr wird es nach gegenwärtigem Bearbeitungsstand keine weiteren Arbeiten zum Aufstellen des Planes nach § 41 FlurbG geben.
Grund dafür ist die Forderung der unteren Naturschutzbehörde für ein Artenschutzgutachten im Bereich des Schafsweges sowie im Bereich des Radener Weges. Das Gutachten wird etwa 13 Monate in Anspruch nehmen und soll die Bedenken hinsichtlich der Gefährdung von geschützten Arten entsprechend SächsNatSchG klären.
Nach Vorliegen der Planung wird diese der Oberen Flurbereinigungsbehörde zur Genehmigung vorgelegt und anschließend hier veröffentlicht.
Flurbereinigung:
Für die meisten Menschen, die davon das erste Mal hören, klingt das Ganze wie ein Buch mit sieben Siegeln.
Viele sind als Betroffene in den letzten Jahren mit der Flurbereinigung in Berührung gekommen. So werden bzw. wurden in den Feldfluren landwirtschaftliche Wege so ausgebaut, dass sowohl der landwirtschaftliche Verkehr diese gut nutzen kann, aber auch Radfahrer bequemer fahren können. Auch wurden in den Ortslagen Vermessungen einschließlich dem Setzen neuer Grenzsteine durchgeführt, konnten das Dorf verschönernde Investitionen und Anpflanzungen getätigt werden. So mancher Landnutzungskonflikt wurde zwischen den Beteiligten geklärt oder befindet sich auf dem Lösungsweg. Selbst der Straßenausbau wird von Mitarbeitern der Flurneuordnung begleitet.
Von diesen positiven Aspekten der Flurbereinigung sollen alle Eigentümer in den Gemarkungen und ggf. auch einiger Randbereiche profitieren. Das Landratsamt Meißen, Sachgebiet Flurneuordnung, leitet dabei das jeweilige Flurbereinigungsverfahren.
Hauptziele der Flurbereinigung sind eine flächendeckende Neuordnung einschließlich Vermessung der Grundstücke (überwiegend in der Feldflur), eine Verbesserung der Erschließung der Flurstücke, die Umsetzung von landschaftsgestaltenden und bodenverbessernden Maßnahmen sowie eine allgemeine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im Flurbereinigungsgebiet sein. Um diese relativ allgemeinverbindlichen Ziele mit Leben zu erfüllen, wurde in einem Arbeitskreis aus aktiven Bürgern und der Gemeinde das Flurbereinigungsgebiet sowie mögliche oder notwendige Pflanz- und Baumaßnahmen, Erosionsschutz- und Gewässerrenaturierungsmaßnahmen vorgeschlagen. Aber auch alle Anderen, die Landeigentum im Flurbereinigungsgebiet haben, haben sich im Laufe des Verfahrens mit ihren Vorstellungen und Wünschen gestalterisch eingebracht. Das Verfahren soll schließlich für jeden Teilnehmer einen Nutzen herbeiführen.