| Neuordnungsgemeinde: | Elsterheide |
| Landkreis: | Bautzen |
| Verfahrensart: | Unternehmensverfahren nach § 87 FlurbG |
| Größe in ha: | 461 |
Die LMBV mbH ist vom Bund und von den Ländern Brandenburg und Sachsen mit der Sanierung der Bergbauflächen und Wiederherstellung der ausgeglichenen Vorflutverhältnisse zum Zwecke der Normalisierung des Wasserhaushaltes und zur Sicherung der Fremdflutung der Tagebaurestseen Skado, Koschen, Spreetal und Sedlitz beauftragt worden.
Das Gesamtkonzept der Sanierung dieser Restlochkette ist zur Abwehr von gefahren für die Allgemeinheit - hervorgerufen durch die Instabilität der Böschungen - und die zügiger Schaffung der künftigen Restseen in diesem Gebiet abgestellt. Technisch-konzeptionelle Untersuchungen ergaben, dass nur durch eine schnelle Sanierung und die Flutung der Restseen die Böschungsstabilität gesichert und Massenbewegungen verringert werden können. Gleichzeitig wird dem mehrere Jahrzehnte dauernden natürlichen und unkontrollierten Grundwasseranstieg und den damit verbundenen geo-technischen Unsicherheiten entgegengewirkt.
Die Trasse zerschneidet wirtschaftlich zusammenhängende Flächen und unterbricht bestehende Wegeverbindungen. Für die Bewirtschafter entstehen unwirtschaftliche Grundstücksgrößen und -formen sowie Mehrwege durch veränderte Zuwegung. Diese Fakten stellen Bewirtschaftungserschwernisse dar und bedingen betriebswirtschaftliche Einbußen für die Betroffenen. Die vom Unternehmensträger verursachten Eingriffe in das Eigentum und die Agrarstruktur sowie die entstehenden Nachteile für die allgemeine Landeskultur lassen sich durch eine Neuordnung des Verfahrensgebietes einschließlich der Planung und Realisierung eines den örtlichen Verhältnissen angepassten Wege- und Gewässernetzes mit landschaftspflegerischen Begleitplan mildern bzw. vermeiden.
Zweck des Neuordnungsverfahrens ist: